| Diese Homepage verwendet zur
Menueführung
Frames und diese Seite ist ein Teil davon.Falls Sie über
Suchmaschinen direkt auf dieser Seite ohne Frames gelandet sind,
klicken Sie bitte hier . Der Kessel bzw. die Brennblase Die Brennblase Als Kessel dient ein möglichst großer Edelstahl-Kochtopf (Spaghetti-Topf) mit ca. 5 - 10 l Fassungsvermögen und Edelstahl-Deckel. Die leider in Mode gekommenen Glasdeckel sind schlecht zu bearbeiten und schließen nicht dicht. Anregung: Nachteil des Selbstbaukessels aus einem einfachen Topf ist, dass die festen Bestandteile der Maische aufgrund der Einwandigkeit beim Schnapsbrennen zum Anbrennen neigen. Vielleicht kann man das Problem umgehen, wenn man als Brennblase einen Dampfentsafter oder Dampfkochtopf nimmt, wo die festen Bestandteile der Maische im Fruchtkorb und oder Saftauffangbehälter bzw. ins Kochsieb gefüllt werden. Der flüssige Teil kommt in den Wasserbehälter. Der Dampfentsafter müsste allerdings gut wärmeisoliert werden, da der Wirkungsgrad gering ausfallen dürfte. Der Prozess würde wahrscheinlich einer Wasserdampfdestillation ähneln, wobei das Kondensat im Auffangehälter bei einer zweiten Destillation mit verwendet werden sollte. Alternativ kann ein Sieb aus Edelstahl oder Kupfer die Maische vom Topfboden trennen. Hierzu gibt es Töpfe mit passendem Dämpfeinsatz. Alte Einmachtöpfe besitzen zwar in der Regel ein größeres Fassungsvermögen und haben für die Thermometeraufnahme eine Bohrung im Deckel vorgefertigt, leiden aber an dem Nachteil, daß sie weniger dicht schließen und häufig emailiert sind, wodurch sie mechanisch empfindlich werden und die beschädigte Emaile eine erhöhte Neigung zur Korrosion aufweist. Der Deckel (Helm) In den Deckel wird eine Bohrung eingebracht, die so groß ist, daß der Schraubflansch des Steigrohres durchpasst und dieser dort festgeschraubt werden kann. Da die Deckel in der Regel nicht besonders dicht schließen, ist noch eine Dichtung erforderlich, die auf den Topfrand gelegt wird, bevor der Topf geschlossen wird. Diese Dichtung wird aus einem Stück Baumwolltuch passend für den Topf herausgeschnitten, leicht angefeuchtet und auf den Topfrand gelegt. Für den Flansch schneidet man ebenfalls aus einem Baumwolltuch eine Dichtung aus. !!!
Auf Gummi- und Kunststoffdichtungen sollte man generell verzichten, da diese Materialien durch die Alkoholdämpfe angegriffen werden, sich zersetzen und schlechte Geschmacksstoffe freisetzen. !!!
Im südeuropäischen Raum und bei den Moonshinern in den USA wurde bzw. wird immer noch mit Wasser breiig angerührtes Roggenmehl als Dichtmasse verwendet. Auch der Flansch des Steigrohres sollte Deckel hin abgedichtet werde. Hier dient die Dichtung vor allem zur Vermeidung des Metall-Metall-Kontaktes, der durch Ausbildung einer lokalen Zelle zur erhöhten Korrosion führt. Der Deckel wird dann mit Gummibändern an den Topfgriffen festgezurrt. Aus Sicherheitsgründen sollte eine Verschraubung nicht vorgenommen werden, da eventuell entstehende Überdrücke bei Verstopfung von Steigrohr oder Kühler nicht abgebaut werden können und die Gefahr der Kesselexplosion besteht. Auch Beschweren des Deckels reicht aus. 1 Topfwand 2 Deckel 3 Dichtung 4 Flansch Vorschläge weiterer Konstruktionsdetails: Einbau eines Sichtfensters mit Möglichkeit der Beleuchtung zur Beobachtung der Maische Einbau eines Maische-Thermometers zur Temperaturkontrolle der Maische (wichtig für die Aufheizphase) |