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Korkverbindungen, egal welches Material, sind zwar relativ günstig, werden aber von den Alkoholdämpfen angegriffen, altern schnell und setzen unangenehm schmeckende Stoffe frei. Für die Herstellung von trinkbaren Spirituosen sind daher Glasdestillen mit Schliffverbindungen die erste, leider aber auch die teuerste Wahl. Die zweite Möglichkeit bietet der Erwerb einer "echten" Destille im Fachhandel für die Branntweinproduktion. Ein kleines Tischgerät mit 2 l Inhalt sieht zwar richtig chick aus; koste dannt allerdings auch schon - je nach Aufwand - locker 200 - 500,- Euro. Außerdem sollte man sich nicht wundern, wenn man plötzlich Besuch vom Hauptzollamt bekommt, der sich erkundigen will, was man mit der Destille vorhat. Moonshining (nicht genehmigtes Schnapsbrennen, Schwarzbrennen) ist in der Regel illegal, daher sind Hersteller und Vertreiber verpflichtet, das Hauptzollamt über den Verkauf zu informieren. Der Käufer muß dann innerhalb von drei Tagen die Destille beim Hauptzollamt melden - sonst bekommt er unerwünschten Besuch mit den entsprechenden unangenehmen Folgen... In Österreich sind Destillen bis 2 Liter, in Italien bis fünf Liter und in Deutschland bis 0,5 Liter zugelassen. In der Schweiz ist grundsätzlich jede Destille meldepflichtig. Destillen mit einer Brennblasengröße zwischen 0,5 und 5 l dürfen in Deutschland anscheinend überhaupt nicht betrieben werden; >5 l gelten als gewerblich und sind damit grundsätzlich meldepflichtig, egal ob man damit Schnaps brennt oder nur Aromen destilliert (zu der rechtlichen Lage kann ich allerdings nichts genaueres sagen; mein juristisches Halbwissen hierzu basiert mehr auf Hörensagen...). In Österreich gilt das Hausbrennrecht, d.h. man kann als Stoffbesitzer (!) einige Liter (Menge ist Bundeslandabhängig) für den Eigenbedarf und nicht für die kommerzielle Verwertung brennen. In Deutschland darf nur zu Prüfzwecken gebrannt werden, Das erhaltene Destillat ist jedoch sofort zu verwerfen und zu vernichten bzw. zu dem Rückstand wieder zu zuführen. Im Klartext: In Deutschland ist die Branntweinherstellung grundsätzlich verboten. Als günstige Alternative zum Kauf bietet sich der Selbstbau einer Destille an, die dann, je nach handwerklichem Vermögen und Geldbeutel, mehr oder weniger aufwendig ausfallen kann. Einfache Brennanlagen bestehen lediglich aus Brennblase (Kessel), mehr oder weniger ausgeprägtem Helm, Steigrohr und Kühler. Aber auch hier gilt, Destillen mit einem Brennvolumen > 0,5 l müssen in Deutschland, > 2 l müssen in Österreich und > 5 l in Italien angemeldet werden. In der Schweiz gilt grundsätzlich, unabhängig von der Brennblasengröße, eine Anmeldepflicht. Ich beschreibe hier den Bau einer Destille mit einem einfachen Steigrohr ohne Verstärker. Diese lässt sich mit einfachen Mitteln realisieren, die im normalen Haushaltswarenladen und im Baumarkt zu bekommen sind und maximal 50 - 70 EUR kosten. Wahl des Destillen-Typs für den Eigenbau [l002, l007, l009] Zum Bau stehen zwei für den Hobbybrenner einfach realisierbare Varianten von Destillen zur Auswahl: 1. Eine einfache Topfdestille (pot still), bei der der Kühler einfach nur über das Steigrohr / Geistrohr mit der Brennblase verbunden ist und 2. Eine Rückflussdestille (Reflux-Destille), bei der das Steigrohr als Rückflusskühler mit aktiver Wasserkühlung und eventuell auch mit Füllkörpern konstruiert ist, der eine schärfere Trennung der einzelnen Dampfkomponenten ermöglicht. Die Entscheidung sollte bei der Absinthherstellung zugunsten der Topfdestille ausfallen. Weiterhin benötigt man für die Konstruktion der Rückflussdestille idealerweise Rohre mit einem Durchmesser > 22 mm und die entsprechenden Verbindungsstücke und Flansche, die nicht mehr so einfach im Baumarkt erhältlich sind und die Sache deutlich verteuern. Für die Absinth-Herstellung wird eine Destille benötigt, die ein optimales Überdestillieren ätherischer Öle ermöglicht, d.h. auf eine starke Trennung der einzelnen Komponenten wird nicht so viel Wert gelegt. Ganz im Gegenteil, da kein Treibstoff sondern ein Genussmittel mit möglichst viel Aroma hergestellt werden soll, darf die Trennung nur so gering wie möglich ausfallen. Eine Refluxdestille führt aufgrund der schärferen Trennung der Dampfkomponenten zu unerwünschten Aromaverlusten. Aus dem Grunde werden Edelbrände auch heute noch häufig in einfachsten Destillen gebrannt. In Österreich sind z.B. beim Hausbrennrecht nur einfache Destillen erlaubt. Möchte man die Destille flexibler gestalten, d.h. zum einen soll sie mal eine gute Trennung ermöglichen, zum anderen aber will man auch mal aromaschonend brennen, kann man auch das Steigrohr relativ lang ausfallen lassen (> 1 m und mehr). So erreicht es auch eine Rückflusskühler-ähnliche Wirkung, da es durch die Länge schon viel Wärme an die Umgebung abführt und damit das Dampfgemisch vorkühlt. Eventuell kann es noch mit Kupferringen (abgesägte Rohrstücke - vergleiche auch mit Raschigringen) oder Kupferspänen als Füllkörper gefüllt werden, die die Fläche, an der sich die Dampfgleichgewichte einstellen, vergrößern. Diese Füllkörperdestillation ist besonders effektiv bei der Trennung von Dampfgemischen. Die große Kupferoberfläche der Füllkörper wirkt zudem als Cyanidabscheider zur Reduzierung des Ethylcarbamates und führen zu fettsäureärmeren Destillaten, die lt. einer Untersuchung [l003, l004] sensorisch deutlich bevorzugt werden. Soll aromaschonender gebrannt werden, muss diese Vorkühlung unterbunden und die Füllkörper entfernt werden. Dazu wird es zur Wärmeisolierung mit Lappen und anschließend mit Alufolie als äußere Schicht umwickelt. Noch eleganter wäre es, wenn das Steigrohr variabel in der Länge oder mit einem Rückflusskühler austauschbar ist. Dem Selbstbau einer Destille stehen viele Varianten offen. Professionelle Destillen bieten die Möglichkeit, dass die Kolonnen wahlweise zu- oder auch abgeschaltet werden können. Weiter ist zu beachten, dass bei der Destillation von Maische und anderen Rohstoffen unter Verwendung einer einfachen Destille zweimal destilliert werden muss, da sonst eine ungenügende Trennung von Methanol, Fuselölen und anderen unangenehmen Nebenprodukten zum erwünschten Ethanol vorliegt. Dass mindeste, was einen sonst erwartet, ist ein dicker Schädel am nächsten Morgen. Wahl des Kühlertyps [l002, l007, l009] Die Wahl fällt auf den Mantelrohrkühler mit Gegenstromprinzip. Schlangenkühler, die häufig als das Non-Plus-Ultra des Kühlerbaus angepriesen werden, besitzen nach meiner Meinung nur noch einen nostalgischen, ästhetischen Wert. Ein Mantelrohrkühler ist mindestens ebenso effektiv in der Kühlung wie ein Schlangenkühler und, vorausgesetzt man stellt den Durchfluss richtig ein, genauso, wenn nicht sogar noch besser wassersparend. Nicht ohne Grund werden Rohrkühler bei gewerblichen Brennereien bevorzugt. Der Mantelrohrkühler ermöglicht zudem eine gezielte Temperaturführung des Destillates. Z.B. Whisky sollte den Kühler handwarm verlassen, während aromareiche Obstbrände eher unter Zimmertemperatur (< 15°C) gekühlt werden sollten. Für diese Anforderung ist er nach meiner Meinung sogar deutlich besser geeignet als der klassische Schlangenkühler im Fass oder Bottich, da die erwünschte Temperatur durch die Kühlwassereintrittstemperatur vorgegeben wird und durch das Gegenstromprinzip optimal gewährleistet ist. Wer mehr Aufwand betreiben möchte, kann außerdem noch einen Maischevorwärmer bauen, mit dem er die Abwärme noch nutzen kann. Der Maischevorwärmer ist ein Wärmetauscher, der vom erhitzten Kühlwasser durchflossen weitere Maische vorwärmt, die anschließend abgetrieben werden soll. Dieser Vorwärmer erhöht dabei nicht nur die Energieausnutzung und damit den Wirkungsgrad, sondern reduziert auch etwas den Vorlauf. Ein weiterer, eindeutiger Vorteil des Mantelrohrkühlers für den Eigenbau ist zudem die einfache Konstruktion, da man das Kupferrohr nicht aufwendig biegen muss. Er besteht lediglich auch zwei ineinander geschobenen Kupferrohre unterschiedlichen Durchmessers, wobei das äußere mit Wasser durchflossen und das innere als Fortsetzung des Geistrohres das Kondensationsrohr ist. Weiterhin bietet der Mantelrohrkühlers gegenüber dem Schlangenkühler eine bessere Reinigungsmöglichkeit im Falle einer Verschmutzung. Man braucht dazu nur an einer Schnur eine Bürste durchziehen, während das bei einem Schlangenkühler zu einer Lebensaufgabe werden kann, falls dieser verdreckt ist. Und das ist schnell passiert, wenn die schäumende Maische mal wieder übergekocht ist oder die Destille in der rohstoffreien Zeit mehrere Monate lang unbenutzt im Keller herumstand. Rohrquerschnitte und -längen Als Steigrohr ist unbedingt ein Rohr mit großem Durchmesser zu wählen (mind. 22 mm), um die Dampfgeschwindigkeit nicht zu hoch werden zu lassen. Sind die Rohre zu eng dimensioniert, ist mit einem erhöhten Strömungswiderstand und damit einer Druckerhöhung in der Brennblase zu rechnen. In einem Forum habe ich mal einen Beitrag von einem Hobbybastler und -brenner gelesen, der sich eine 40 l -Destille gebastelt und für den Schlangenkühler 18m 15mm-Rohr verwendet hat. Bei der Inbetriebname wunderte er sich, dass sein Gerät zu spucken anfing... Ein ähnlicher Fall wird von einem östrerreichischen Gutachter berichtet, wo ein angeblich uneffektiver Tellerkühler durch eine viel zu lange Schlange mit einem viel zu geringen Querschnitt ausgetauscht wurde und der Betreiber sich und sein Haus sprengte. Der erhöhte Druck kann im harmlosesten Fall dazu führen, dass es zu Dampfverlusten kommt, da die Kesseldichtung ihre Wirksamkeit verliert und der Alkoholdampf dort austritt. Neben den Verlusten ist dann wegen der Alkoholdämpfe auch mit einer erhöhten Brand- und Explosionsgefahr zu rechnen. Bedenke! Wenn 10 Liter 10%iger Maische innerhalb einer Stunde abgetrieben wird, werden in diesem Zeitraum überschlagsmäßig ca. 2 - 3m² Dampf erzeugt, die sich durch die Rohre quetschen müssen. Bei einem 22 mm-Rohr kann die Dampfgeschwindigkeit dann durchaus 2 m/s und kurzfristig sogar deutlich mehr betragen. Kleinere Rohrquerschnitte und nicht optimale Dampfführungen erhöhen die Geschwindigkeit und damit den Druck in der Anlage (die Geschwindigkeit nimmt mit dem Quadrat des Querschnittes zu bzw. ab; die Druckdifferenz sogar mit der vierten Potenz!). Die Anlage neigt dann zum spucken. Es sollen auch Auswirkungen aufs Destillat bemerkbar sein; das kann jedoch eher in der Reich der Fabeln verwiesen werden, wenn die Rohrquerschnitte und Umlenkungen nicht extrem schmal ausgeführt werden. Bei größeren Destillen kann man anhand der Konstruktion den Umstand nachvollziehen: Helm, Steigrohr und Geistrohr verjüngen sich kontinuierlich Richtung Kühler. Um Strömungsverluste zu verringern werden Knicke in der Dampfführung weitgehend vermieden. Das lässt aber auch annehmen, dass, wenn der Durchmesser des Steigrohres nicht allzu groß ist, es die Qualität des Brandes kaum beeinflussen dürfte, da der Dampf schneller in das Geistrohr und den Kühler übergetreten ist, als er im Steigrohr kondensieren und Gleichgewichte ausbilden kann. Das gilt vor allem dann, wenn das Steigrohr zudem noch wärmeisoliert ist. Kolonnen und andere Verstärkereinrichtungen sind als Rohre mit großem Querschnitt aufzufassen, die z.T. noch extra gekühlt werden. Sie erniedrigen so die Dampfgeschwindigkeit und können somit den Stoffaustauschwiderstand für den Stofftransport in der Dampfphase und in der Flüssigkeitsphase erniedrigen, da mehr Zeit zur Verfügung steht, Gleichgewichte einzustellen. Zur Kühlerdimensionierung kann man für die Kondensationsrohrfläche das ca. 1 - 1,5-fache der beheiztem Brennblasenfläche (Topfboden) annehmen. Eine andere Faustformel überschlägt die Kühlerlänge nach der Heizleistung: 0,5-0,75 m 15 mm Rohr pro 1 kW Heizleistung. Dickere Rohrkühler sollten allerdings diese Längenwerte nicht unterschreiten, da sonst die Seele des Dampfstromes eventuell keinen Kontakt mit der Rohrwand findet. Dünnere Rohre sind zu vermeiden, da die Kühler länger und die Strömungswiderstände höher ausfallen, was zu Überdruck im Kessel und Verlusten führt (s.o.). Auch hier kann es dann zu einer unvollständigen Kondensation kommen. Materialwahl [l002, l007, l009, l017] Brennblase Bei der Gärung enstehen minderwertige Aromastoffe, zum Teil auf Schwefelbasis. Die Erfahrung soll gezeigt haben, daß es vorteilhaft ist, wenn die Brennblase, der Helm und das Steigrohr in dem Bereich, in dem das Destillat wieder in die Blase zurückfließen kann, aus Kupfer bestehen. Das Kupfer soll als Katalysator wirken, indem es etwas an der Oberfläche oxidiert und diese Kupferoxide die Schwefel- und Cyanid-, Alkanal- etc. Verbindungen spalten, oxidieren, binden und somit zerstören. Schwefel wird als CuS gebunden. Blankes Kupfer soll vermutlich durch Komplexbildung freigesetzter Cu-Ionen eine bindende Wirkung auf Cyanide besitzen und der Entstehung von Ethylcarbamat vorbeugen. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass das Kupfer der Brennblase, des Steig- und Geistrohres und des Kühlers wirklich so einen großen Einfluss auf das Destillat haben soll, da sich keine allzu großen Mengen an CuO bilden dürften. Schon gar nicht während der Destillation, da in Brennblase, Helm, Steig- und Geistrohr und Kühler während der Destillation reduzierende Bedingungen herrschen. Zudem soll das Kupfer bei der Cyanidbindung möglichst sehr blank vorliegen, was wiederum auch nicht gewährleistet werden kann; leichte Verunreinigungen sollen schon massiv stören. Das kleine Mengen an geschmacksbeeinflussenden CuO vorligen, gleichzeitig aber es möglichst blank sein soll, ist ein Widerspruch und verweist den Einfluß des Kupfers von Brennblase und Steigrohr mehr in das Reich der Fabeln. Auch das Binden organischer Säuren und anderer Verbindungen in Form von Kupfersalzen wird zwar statt finden. Um eine geschmacksverbessernde Wirkung zu erzielen müssten solche Kupfermengen in der Schlempe anreichern, dass die Brennblase nach einigen Bränden sich aufgelöst haben und die Schlempe aufgrund des erhöhten Schwermetallgehaltes sich nicht mehr als Viehfutter eignen dürfte. Das allerdings ist in keiner mir bekannten Literaturquelle beschrieben worden. Für die Vermeidung von Ethylcarbamat gibt es zudem spezielle Präparate auf Cu-Salz-Basis, die der Maische vor der Destillation im deutlich überstöchiometrischen Verhältnis von 30:1 (!) zugegeben werden müssen, um die freigesetzte Blausäure als Kupferkomplex zu binden. Lediglich ein Kupferkatalysator wird einen nicht unwesentlichen Einfluss auf das Destillat besitzen. Hier muss allerdings ein Kupferkörper mit einer großen Oberfläche vorliegen, der dann einer Füllkörperdestillation entspricht. Für die Reduzierung von Ethylcarbamat muss das Kupfer eine blanke, saubere Oberfläche besitzen. Dieser Katalysator muss praktisch nach jedem Brennen gereinigt und gespült werden.Um eine Wirkung als dampfwiderstanderhöhenden Füllkörper zu vermeiden, kann es sinnvoll sein, den Kupferkatalysator im absteigenden Teil der Destille einzubringen, damit die Aromen nicht vor dem Geistrohr kondensieren und in die Brennblase zurück gelangen. Wenn Destillen heute noch aus Kupfer gefertigt werden hat das meiner Meinung nach eher, wie beim Schlangenkühler auch, einen ästhetischen und nostalgischen Wert, nicht aber einen technischen. Der eindeutige und unbestrittene Vorteil des Kupfers ist natürlich seine wesentlich höhere Wärmeleitfähigkeit, die für eine bessere Wärmeverteilung sorgt. Allerdings sind die modernen Edelstahltöpfe heute mit Sandwitchböden mit Alu- oder Kupferkern ausgestattet, die diesen Nachteil etwas kompensieren. Wichtiger für die Qualität eines Brandes ist ein moderates, nicht zu schnelles Abdestillieren, das eine optimale Trennung gewährleistet. Interessant sind die Töpfe, die einen Siebeinsatz besitzen, der bei der Maischedestillation oder Gewinnung ätherischer Öle von Vorteil ist. Die Reinigung der Destille sollte zudem immer zwischen den einzelnen Sorten-Bränden und zwischen Rau- und Feinbrand erfolgen, damit die Destillate sich nicht gegenseitig geschmacklich beeinflussen. Mein Vorschlag basiert daher auf einen Edelstahl-Kochtopf, der zudem als Spaghetti-Topf-Angebot in Lebensmitteldiscountern leichter zu beziehen ist. Wichtig ist, dass der Topfdeckel aus Edelstahl und nicht, wie es in Mode gehommen ist, aus Glas besteht. Steigrohr, Geistrohr und Kühler Steigrohr, Geistrohr und Kühler werden weiterhin aus Kupferrohr konstruiert, das im Baumarkt in der Sanitärabteilung mit allen benötigten Anlötteilen zu beziehen und sehr gut zu verarbeiten ist. Wer auf die vermeindlich geschmacksverbessernde Wirkung des Kupfers nicht verzichten will, kann den Steigrohrquerschnitt etwas größer wählen und mit Kupferringen aus kleingesägten Kupferrohr befüllen. Dadurch erhält man gleichzeitig eine Füllkörperkolonne, die eine bessere Trennung ermöglicht und zudem wirksam schädliche Bestandteile reduziert. Allerdings ist dabei zu beachten, dass die Destillate dann auch weniger aromareich ausfallen. Als weiteres günstiges Material für die Füllkörperkolonne eignen sich z.B. Topfreiniger aus Edelstahlspänen. |